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Die Skulpturen der Hera-Juno im Archäologischen Museum von Neapel in Italien
Hera vom Typ Ephesos-Wien, Farnese-Sammlung
Skulptur – Marmor (Höhe 217) 2. Jahrhundert
Hera Ephesos Wien Hera ist hier in einen Chiton aus leichtem Stoff und einen Himation gekleidet, der ihre linke Schulter bedeckt und diagonal bis zur Hüfte herabfällt.
In ihrer linken Hand hält sie das Ende des Himations, der um ihren Unterarm gewickelt ist.
Sie ist mit einem Diadem gekrönt dargestellt, das auf ihrem schönen, welligen Haar ruht, das im Nacken nach hinten gestrichen ist.
Sie hält ein Zepter in ihrer rechten Hand.
Sie ist sowohl sehr weiblich, wobei ihr Chiton ihre perfekte Brust erahnen lässt, als auch gleichzeitig majestätisch und imposant.
Das Original dieser römischen Kopie war die Hera von Alkamene aus dem 4. Jahrhundert v. Chr.
Juno, Capitolium, Cuma, Archäologisches Museum von Neapel in Italien

Juno, Cuma Skulptur – Marmor – 1. Jahrhundert
Diese Figur aus weißem Marmor ist ein Überrest einer Akrolith-Statue der Göttin Juno, die zusammen mit Jupiter und Minerva die heilige Triade des Tempels von Cuma bildete.
Diese drei verehrten göttlichen Gestalten wurden in Form von drei Akrolith-Skulpturen dargestellt.
Ihre Köpfe und Gliedmaßen bestanden aus Marmor, während der Rest der Körper aus bemaltem Holz gefertigt und mit Gewändern bedeckt war.
Juno, Capitolium, Pompeji
Skulptur – Marmor (Höhe 39 cm) 1. JahrhundertDieses Gesicht der Juno aus griechischem Marmor war Teil einer heiligen Triade, bestehend aus den Statuen von Minerva, Jupiter und Juno, die den Kapitolinischen Jupiter-Tempel in Pompeji schmückten, nach dem Vorbild der Kapitolinischen Triade in Rom.
Diese Statuen der heiligen Triade waren Akrolithen, bei denen nur der Kopf und die Gliedmaßen aus Marmor bestanden, während der Rest des Körpers aus bemaltem Holz gefertigt und mit Gewändern bedeckt war.
Juno, Farnese-Sammlung
Skulptur – Marmor (Höhe 51 cm) 2. JahrhundertJuno wird hier als gekrönte Göttin dargestellt. Diese Statue soll eine Kopie des sogenannten Ludovisi-Juno-Kopfes sein, der wiederum eine Kopie eines Typs aus dem 4. Jahrhundert der Schule von Phidias ist.
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